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KenFM im Gespräch mit: Jürgen Grässlin

27.09.2018 von Frank Chudoba

Dieses Video ist über fünf Jahre alt und heute noch hochaktuell. 
Jürgen Grässlin ist Lehrer, Friedensaktivist, absoluter Kenner bei Waffenexporten und Buchautor. Als Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Sprecher der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD), Sprecher der Kampagne »Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel!«, Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.) sorgt er in der Waffenindustrie nicht nur für Unruhe. Er deckt die Verwicklungen bei den Waffenexporten auf. Er sorgte dafür, dass das nach seinen Aussagen "tödlichste Unternehmen" (Heckler&Koch) in den Schlagzeilen steht und sich vor dem Landgericht Stuttgart dem Vorwurf illegaler Waffentransporte nach Mexiko verantworten muss. Gestern lief bereits der 16. Prozesstag. Er ist nicht nur einer, dem man nicht nur gut und gerne zuhören kann. Er ist ein Mann der Tat. Seine Strafanzeige gegen Heckler & Koch hat wohl auch ein Umdenken beim Oberndorfer Unternehmen bewirkt. Diese haben sich ethische Grundlagen auferlegt: so wären unter anderem Unterstützungen politischer Partei tabu, auch würden gemäß einer selbst auferlegten "Grünen-Länder-Strategie" korrupte und menschenverachtene Länder nicht mehr mit Waffen von H&K beliefert. Ob es sich dabei nur um "Reinwaschen" handelt, wie es der Handelsblatt von der Aktionärsversammlung am vergangenen Freitag (21.09.2018) verlauten ließ, bleibt zu beobachten. Kritik wird von Jürgen Grässlin weiterhin laut, zumal sich H&K darauf beruft, dass ja die Bundesregierung samt Bundessicherheitsrat aufgrund seiner "Kompetenzen" festlegt, welches Land beliefert werden darf.
Wie das aktuelle Beispiel bezüglich Deutscher Waffen für arabische Staaten zeigt: die Bundesregierung nimmt es nicht so genau. Länder, die Menschenrechte massiv verletzen, werden beliefert. Ermordung von Menschen in Jemen mit Deutschen Waffen. Es gibt noch jede Menge zu tun. 

Das Video ist deshalb so interessant, da derzeit kaum ein anderes Interview (2 Teile = 1:45 Min) so detailliert die notwendige Arbeit von Jürgen Grässlin beleuchtet. 


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